Markus Rinderspacher, Fraktionschef der SPD im Bayerischen Landtag besucht Bioerdgas-Anlage in Aiterhofen - Biogas ist die einzig direkt speicherbare Energie unter den Erneuerbaren
Am Aschermittwoch nutze Markus Rinderspacher, Fraktionschef der SPD im Bayerischen Landtag seinen Aufenthalt in Niederbayern zu einem Besuch im Landkreis Straubing-Bogen. Zusammen mit der SPD-Landratskandidatin Karin Peintinger, Kreisvorsitzendem Martin Kreutz und weiteren Kreistagskandidaten informierte er sich in der Bioerdgasanlage Aiterhofen. Hermann Deupmann, Leiter des Anlagenbetriebs und Dr. Andreas Kießling von der E.ON Bioerdgas führten durch die Anlage und stellten sich den Fragen der Besucher.
„Mit dem beschlossenen Atomausstieg in Deutschland gewinnt vor allem die Einspeisung von Strom, Wärme und Gas aus erneuerbaren Energien massiv an Bedeutung“, so Rinderspacher in seinem Eingangsstatement. Der „Biogasboom“ sei derzeit stark gebremst. Gründe dafür seien, so Rinderspacher, die stark gestiegenen Agrarpreise und vor allem die sicherlich nötigen Reformen des Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) seit 2012. Karin Peintinger betonte die geforderte Versorgungssicherheit und die Preisproblematik beim Umsetzen der Energiewende - beides immens wichtig für die Industrie aber auch für den privaten Verbraucher. „Die fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas werden knapper und der CO2-Ausstoss der konventionellen Kraftwerke und Motoren belasten das Klima, deshalb müssen nachhaltige, regenerative Alternativen jetzt im Markt eingeführt werden. Dabei spielt Biogas eine wichtige Rolle“, erklärt Martin Kreutz die Motivation zum Besuch in Aiterhofen. Die SPD stehe auch in Zukunft zu „Biogas in Bayern“, machten Kommunal- und Landespolitiker deutlich.
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Veröffentlicht von SPD KV Straubing-Bogen am 05.03.2014